Rund um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) herrscht bei vielen Immobilienbesitzern große Verunsicherung. Schlagzeilen, politische Diskussionen und widersprüchliche Aussagen sorgen dafür, dass sich Kunden fragen:
Muss ich meine Heizung austauschen? Was ist erlaubt? Und was kommt in Zukunft auf mich zu?
Dieser Artikel richtet sich bewusst an Eigentümer, Hausbesitzer und Entscheidungsunsichere. Ziel ist es, aufzuklären, zu beruhigen und realistische Perspektiven zu geben – fachlich korrekt, verständlich erklärt und ohne Angstmache.
Was ist das Gebäudeenergiegesetz (GEG)?
Das Gebäudeenergiegesetz regelt, wie viel Energie Gebäude verbrauchen dürfen und wie Wärme künftig erzeugt werden soll. Es gilt für:
- Wohngebäude
- Nichtwohngebäude
- Neubauten und Bestandsimmobilien
Das übergeordnete Ziel:
👉 Energieverbrauch senken, erneuerbare Energien stärken und langfristig unabhängiger von fossilen Brennstoffen werden.
Die wichtigste Botschaft vorweg: Keine funktionierende Heizung muss raus
Einer der größten Irrtümer:
❌ „Alle Gas- und Ölheizungen werden verboten“
✅ Fakt ist:
- Bestehende Heizungen dürfen weiter betrieben werden
- Reparaturen sind erlaubt
- Niemand wird gezwungen, eine funktionierende Anlage sofort auszutauschen
Ein Handlungsbedarf entsteht erst, wenn:
- eine neue Heizung eingebaut wird
- die alte Anlage irreparabel defekt ist
Was bedeutet die 65-%-Regel im GEG wirklich?
Bei neu eingebauten Heizungen soll der Wärmebedarf künftig zu mindestens 65 % aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.
Das heißt aber nicht:
- ❌ Nur Wärmepumpe erlaubt
- ❌ Einheitslösung für alle Gebäude
Erlaubte und gängige Lösungen sind z. B.:
- Wärmepumpen
- Hybridheizungen (z. B. Gas + Wärmepumpe)
- Anschluss an ein Wärmenetz
- Biomasseheizungen
- Kombinationen mit Solarthermie
👉 Entscheidend ist immer das Gebäude – nicht die politische Debatte.
Bestandsgebäude: Warum Zeit und Planung auf deiner Seite sind
Gerade für Immobilienbesitzer im Bestand ist wichtig zu wissen:
- Viele Regelungen greifen erst nach der kommunalen Wärmeplanung
- Diese wird schrittweise umgesetzt
- Je nach Kommune gelten lange Übergangsfristen
Das bedeutet:
👉 Kein Aktionismus, keine Schnellschüsse – sondern planbares Vorgehen.
Förderung: Warum moderne Heiztechnik oft günstiger ist als gedacht
Das GEG wird von umfangreichen Förderprogrammen begleitet:
- Zuschüsse für klimafreundliche Heizungen
- Bonusförderungen beim Heizungstausch
- Teilweise einkommensabhängige Zusatzförderung
Für Eigentümer heißt das:
💡 Eine neue Heizung ist häufig deutlich besser förderfähig als viele vermuten.
Eine gute Beratung entscheidet hier über mehrere tausend Euro Unterschied.
Förderung: Warum moderne Heiztechnik oft günstiger ist als gedacht
Das GEG wird von umfangreichen Förderprogrammen begleitet:
- Zuschüsse für klimafreundliche Heizungen
- Bonusförderungen beim Heizungstausch
- Teilweise einkommensabhängige Zusatzförderung
Für Eigentümer heißt das:
💡 Eine neue Heizung ist häufig deutlich besser förderfähig als viele vermuten.
Eine gute Beratung entscheidet hier über mehrere tausend Euro Unterschied.
2. Planungssicherheit wird wichtiger als Technik
Die zentrale Frage ist künftig nicht:
❌ „Welche Heizung schreibt der Staat vor?“
sondern:
✅ „Welche Lösung passt langfristig zu meinem Gebäude?“
Dazu gehören:
- Zustand der Immobilie
- Dämmstandard
- Platzverhältnisse
- Fördermöglichkeiten
- Persönliche Lebensplanung
Warum eine fachliche Beratung jetzt entscheidend ist
Verunsicherung entsteht dort, wo Informationen fehlen oder widersprüchlich sind. Genau hier liegt der Unterschied zwischen:
- pauschalen Aussagen aus Medien
- und individueller, fachlicher Beratung
Ein guter Fachbetrieb:
- erklärt verständlich
- zeigt mehrere Lösungen auf
- plant wirtschaftlich und zukunftssicher
Fazit: Das GEG ist kein Grund zur Angst – sondern zur Vorbereitung
Das Gebäudeenergiegesetz:
- zwingt niemanden zu überstürzten Maßnahmen
- gibt klare Leitplanken für die Zukunft
- lässt viele technische Lösungen zu
Für Immobilienbesitzer gilt:
👉 Informiert bleiben, frühzeitig beraten lassen und Entscheidungen mit Ruhe treffen.